TermsAndConditions

Allgemeine Geschäftsbedingungen

der we call – media service GmbH

für den Kauf digitaler Inhalte im Wege des Fernabsatzes

(nachfolgend „AGB“)

 

 

 

 

1.         Geltungsbereich

 

1.1       we call – media service GmbH, Bohnenstraße 1, 21502 Geesthacht (nachfolgend „Anbieter“), bietet Kunden Produkte in digitaler Form (sog. digitale Inhalte, das heißt nicht auf einem körperlichen Datenträger befindliche Daten, die in digitaler Form hergestellt und bereitgestellt werden) (nachfolgend „Produkte“) zum Kauf an und stellt diese den Kunden entweder per
E-Mail oder über den Webshop unter www.silentcoach.de
 (nachfolgend „Webshop“) zum Download zur Verfügung.

 

1.2       Diese AGB gelten für alle im Wege des Fernabsatzes geschlossenen Verträge über den Kauf von digitalen Inhalten zwischen dem Anbieter und dem Kunden. Fernabsatzverträge sind Verträge, bei denen der Anbieter und der Kunde ausschließlich solche Kommunikationsmittel verwenden, die zur Anbahnung oder zum Abschluss eines Vertrags eingesetzt werden können, ohne dass die Parteien gleichzeitig körperlich anwesend sind (beispielsweise Telefon,
E-Mail). Maßgebend ist die jeweils bei Abschluss des Vertrags gültige Fassung der AGB. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

 

1.3       Die AGB gelten unabhängig davon, ob der Kunde Verbraucher oder Unternehmer ist, es sei denn, die betreffende Regelung bezieht sich nach ihrem Wortlaut ausdrücklich nur auf einen Verbraucher oder Unternehmer. Der Kunde ist Verbraucher, soweit der Zweck der georderten Lieferungen und Leistungen nicht überwiegend seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Dagegen ist Unternehmer jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

 

2.         Vertragsschluss

 

2.1       Im Rahmen eines Telefongesprächs zwischen den Parteien informiert der Anbieter den Kunden über das betreffende Produkt. Hierzu wird dem Kunden parallel zum Telefongespräch auf einer Webseite ein Video über das Produkt und dessen wesentlichen Eigenschaften vorgeführt. Die Bewerbung und Präsentation des Produkts, insbesondere mittels des Videos, stellt kein bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags dar.

 

2.2       Der Kunde gibt eine rechtsverbindliche Bestellung ab, indem er nach vorheriger Registrierung im Webshop aus dem Sortiment des Anbieters Produkte auswählt und über den Button „In den Warenkorb legen“ in einem virtuellen Warenkorb sammelt und anschließend den Button „Kaufen“ anklickt (nachfolgend „Webshop-Bestellung“). Die Bestellung kann jedoch nur abgegeben und an den Anbieter übermittelt werden, wenn der Kunde mit dem Anklicken der jeweiligen Checkboxen

 

  • seine Zustimmung zu diesen AGB erklärt hat und
  •  zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung des Auftrags vor Ablauf der Widerspruchsfrist beginnt, sowie seine Kenntnis bestätigt hat, dass er durch die Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Auftrags das ihm gegebenenfalls zustehende Widerrufsrecht verliert.

 

2.3       Wenn der Kunde Unternehmer ist, das heißt eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt, kann er eine rechtsverbindliche Bestellung alternativ auch mündlich im Rahmen des Telefongesprächs zwischen den Parteien abgeben (nachfolgend „Telefon-Bestellung“).

 

2.4       Nach Abgabe der Bestellung schickt der Anbieter dem Kunden eine automatische Empfangsbestätigung per E-Mail zu. Die automatische Empfangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Bestellung des Kunden beim Anbieter eingegangen ist und stellt keine Annahme des Antrags dar.  Im Fall einer Telefon-Bestellung werden dem Kunden mit dieser E-Mail auch das bestellte Produkt oder die bestellten Produkte übermittelt oder ein Link zur Verfügung gestellt, unter dem der Kunde das/die Produkt(e) herunterladen kann.

 

2.5       Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter eine Annahmeerklärung abgibt, entweder mittels einer gesonderten E-Mail (Auftragsbestätigung) oder durch die Lieferung des Produkts per E-Mail bzw. die Zurverfügungstellung des Produkts als Download.- . Spätestens bei Lieferung des Produkts wird der Anbieter dem Kunden zudem den Vertragstext auf einem dauerhaften Datenträger, das heißt entweder als E-Mail oder Papierausdruck, zusenden (Vertragsbestätigung). Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert.

 

3.         Lieferung

 

3.1       Im Fall einer Webshop-Bestellung kann sich der Kunde das Produkt nach Abgabe der Bestellung (vgl. Ziffer 2.2) direkt im Webshop herunterladen. Im Fall einer Telefon-Bestellung erfolgt die Lieferung des bestellten Produkts, indem dem Kunden zusammen mit der automatischen Empfangsbestätigung (vgl. Ziffer 2.4) per E-Mail das bestellte Produkt übermittelt oder ein Link zur Verfügung gestellt wird, unter dem der Kunde das herunterladen kann.

 

3.2       Nach Empfang des bestellten Produkts als Download im Webshop (im Fall einer Webshop-Bestellung) oder per E-Mail (im Fall einer Telefon-Bestellung) hat der Kunde das Produkt per Eingabe eines sog. Aktivierungscodes im Rahmen der Installation des Produkts freischalten lassen. Der Aktivierungscode wird dem Kunden innerhalb von drei Tagen nach Eingang der Zahlung beim Anbieter per E-Mail mitgeteilt.

 

3.3       Im Rahmen des Telefongesprächs zwischen den Parteien oder im Webshop werden dem Kunden Informationen zur Verfügbarkeit oder zu Lieferzeiten mitgeteilt. Sofern dem Kunden keine Lieferzeit genannt wird, beträgt sie 2 Tage. Die Frist für die Lieferung beginnt bei Zahlung per Vorkasse am Tag nach Erteilung des Zahlungsauftrags an das überweisende Kreditinstitut, bei anderen Zahlungsarten am Tag nach Vertragsschluss zu laufen und endet mit dem Ablauf des letzten Tages der Frist. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen am Lieferort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.

 

3.4       Falls Probleme mit dem Herunterladen von bestellten Produkten auftreten, kann sich der Kunde an den Anbieter wenden. Unabhängig davon hat der Kunde sicherzustellen, dass auf seiner Seite die technischen und tatsächlichen Voraussetzungen für den Empfang der Produkte gegeben sind. Ebenso ist es Sache des Kunden, geeignete Software bereitzuhalten, die ein ordnungsgemäßes Öffnen, Verwalten, Bearbeiten und Ausdrucken der Dateien bzw. digitalen Inhalte ermöglicht. Der Kunde trägt das Risiko für Verluste nach dem Kauf sowie für Verluste der digitalen Inhalte, die der Kunde empfangen hat, einschließlich Verluste aufgrund eines Computer- oder Festplattenausfalls.

 

3.5       Während der Installation des Produkts, insbesondere der Freischaltung durch Eingabe des jeweiligen Aktivierungscodes, hat der Kunde zudem sicherzustellen, dass eine Verbindung zum Internet besteht. Jeder Aktivierungscode kann von dem Kunden nur einmalig für die Installation des jeweiligen Produkts genutzt werden.

 

4.         Eigentumsvorbehalt

 

Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die gelieferten Waren im Eigentum des Anbieters.

 

5.         Preise, Zahlungsbedingungen

 

5.1       Der Preis eines Produkts wird dem Kunden im Rahmen des Telefongesprächs zwischen den Parteien mitgeteilt. Alle Preise enthalten die jeweils gültige gesetzliche Mehrwertsteuer.

 

5.2       Der Kunde kann die Zahlung per [Lastschrifteinzug, Vorkasse, PayPal, Kreditkarte] vornehmen.

 

5.3       Die Zahlung des Kaufpreises ist unmittelbar mit Vertragsschluss fällig. Ist die Fälligkeit der Zahlung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Kunde bereits durch Versäumung des Termins in Verzug. In diesem Fall hat der Kunde dem Anbieter für das Jahr Verzugszinsen
i. H. v. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu zahlen.

 

5.4       Die Verpflichtung des Kunden zur Zahlung von Verzugszinsen schließt die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden durch den Anbieter nicht aus.

 

6.         Ergänzende Bedingungen für Bestellung eines Gratisprodukts auf Probe; Abonnements

 

6.1       Sollte der Kunde beim Anbieter ein sog. Gratisprodukt auf Probe bestellen, hat der Kunde nach Zusendung des Produkts per E-Mail 14 Tage Zeit, das Produkt im Arbeitsalltag zu prüfen. Sofern der Kunde keine regelmäßige Belieferung wünscht, teilt er dies dem Anbieter innerhalb dieser Frist per E-Mail oder schriftlich mit. Erfolgt keine Mitteilung an den Anbieter, erhält der Kunde automatisch für einen Zeitraum von 12 Monaten (Mindestbezugsdauer) ein Produkt pro Monat per E-Mail zugesandt. Der Preis für die Produkte ergibt sich aus dem jeweils aktuellen Preisverzeichnis. Unabhängig davon, ob der Kunde eine regelmäßige Belieferung wünscht oder nicht, darf er das Gratisprodukt in jedem Fall behalten.

 

6.2       Im Fall von befristeten Abonnements endet der Vertrag mit Ablauf der vereinbarten Bezugszeit, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Verträge, in denen eine Mindestbezugsdauer vereinbart worden ist, werden nach deren Ablauf als unbefristete Abonnements fortgeführt, wenn sie nicht fristgerecht, das heißt mit einer Frist von 14 Tagen zum Vertragsende, gekündigt werden. Eine ordentliche Kündigung während der Mindestbezugsdauer ist ausgeschlossen. Verträge, die sich automatisch verlängert haben, können ordentlich mit einer Frist von 14 Tagen vor dem jeweiligen Monatsende gekündigt werden.

 

7..        Gewährleistung

 

Der Anbieter haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere §§ 434 ff. BGB. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist auf vom Anbieter gelieferte Sachen 12 Monate.

 

8.         Haftung

 

8.1       Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.

 

8.2       Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

 

8.3       Die Einschränkungen der Ziffern 8.1 und 8.2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

 

8.4       Die sich aus den Ziffern 8.1 und 8.2 ergebenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit der Anbieter den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen hat. Das gleiche gilt, soweit der Anbieter und der Kunde eine Vereinbarung über die Beschaffenheit der Sache getroffen haben. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

 

9.       Widerrufsrecht

 

9.1       Wenn der Kunde Verbraucher ist, das heißt eine natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können, steht dem Kunden nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen ein Widerrufsrecht zu.

 

9.2       Im Übrigen gelten für das Widerrufsrecht die Regelungen, die im Einzelnen wiedergegeben sind in der folgenden

 

            Widerrufsbelehrung

 

            Widerrufsrecht

 

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

 

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

 

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

 

we call – media service GmbH

Bohnenstraße 1

           21502 Geesthacht

          Telefon: 04152 15700

          Fax: 

          E-Mail: info@we-call.de

 

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das unter www.silentcoach.de/widerrufsrecht zum Download bereitgestellte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

 

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

 

Folgen des Widerrufs

 

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

 

Ende der Widerrufsbelehrung

 

9.3       Verlust des Widerrufsrechts mit Beginn der Ausführung des Vertrags

 

Soweit der Kunde vor Ausführung des Vertrags ausdrücklich zustimmt, dass der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerspruchsfrist beginnt, und seine Kenntnis bestätigt, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags das ihm gegebenenfalls zustehende Widerrufsrecht verliert, sind alle Bestellungen bindend, das heißt ein Widerrufsrecht besteht nicht. Aus diesem Grund ist mit dem Herunterladen des Produkts im Webshop ein Widerruf des Vertrags nicht mehr möglich.

 

10.       Schlussbestimmungen

 

10.1      Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Die gesetzlichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit zwingender Vorschriften insbes. des Staates, in dem der Kunde als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

 

10.2      Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.

 

10.3      Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.